Erster Fotoausflug mit der EOS 7D
Ich habe gestern meine erste Fototour mit meiner neuen EOS 7D gemacht. Dabei gab es leider viel Ausschuss. Ich wollte vor allem die Auto-Iso Funktion testen. Aber offensichtlich habe ich die Kamera noch nicht richtig im Griff. Wen wundert's.
Bei der Fototour ging es in den Berliner Tierpark Friedrichsfelde (wie so oft). Das Wetter war eigentlich ideal um die Auto-ISO Funktion mal auszuprobieren, mal sonnig, mal bewölkt.
Als Objektiv hatte ich nur mein "Canon 28-300 mm 3.5-5.6 L IS USM" dabei. Dies ist ja mein "Immerdrauf".
Beim fotografieren viel mir auf, dass ich wohl eine etwas andere Vorstellung von der Auto-ISO Funktion habe. Ich dachte die Kamera gleicht durch das "automatische hochschrauben" des ISO-Wertes die fehlende Belichtungszeit bei schlechtem Licht so aus, dass ich verwacklungsfreie Zeiten erhalte.
Ich brauche ja bei 300mm Brennweite über den Daumen gerechnet, mindestens 1/480s um verwacklungsfrei knipsen zu können (Brennweite x 1,6 Crop).
An diese Faustregel habe ich mich immer gehalten und es hatte bisher auch immer gut funktioniert. Die Kamera lässt nun aber auch mit eingeschaltetem Auto-ISO, bei Brennweite 300mm Belichtungszeiten von 1/400s zu. Das ist eigentlich zu wenig.
Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob der Fehler da bei mir oder bei der Kamera lag. Muss ich noch mal ausprobieren. Aber alles in allem, macht es viel Spaß mit der Kamera zu fotografieren.
Ich muss wohl nur ein wenig üben, um das Potenzial der Kamera richtig zu nutzen.
Was mir sonst noch auffiel:
- Die Kamera löst sehr leicht aus, ein antippen genügt.
- Die AF-Felder leuchten nur im Dunkeln??
- Das Auslösegeräusch ist angenehmer als bei der EOS 20D
- Das "Anpackgefühl" ist etwas anders als bei der EOS 20D
- Die Bilder werden etwas weicher (100% Ansicht)…??
- Die Bildfarben wirken etwas "kälter (Raw-Format)"
Zu Hause am Rechner viel dann auf, dass man sich mit der 7D, wohl tatsächlich von der 100% Ansicht verabschieden kann. Die Bilder wirken meiner Meinung nach, viel weicher als die der EOS 20D in der 100% Ansicht im RAW-Format. Mir fehlt da etwas die "Grundschärfe". Und ich brauche wohl einen anderen Rechner. Aufgrund der 18 Megapixel sind die Dateien recht groß und die Verarbeitung dauert daher sehr lange.
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Hallo, ja, ich musste mich auch erst an diese “Maschine” gewöhnen. Ich fotografiere nun immer mit 1/(Brennweite*2) bei meinem CANON EF 70-300 DO IS USM. Über RAW / DPP lässt sich die Schärfe gut nachbearbeiten. Zur Dateigröße: ggf in MRAW abspeichern, der “Qualitätsverlust” ist häufig zu verschmerzen und die Dateien sind nur halb so groß. Die AF-Variablität finde ich genial ggü meiner alten EOS 400D.
Danke für die schnelle Hilfe. Hat wunderbar funktioniert.
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@Zatopek
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habe seit dem 18.Mai die 7D. Nun muss ich feststellen, dass meine RAW-Bilder nicht von Lightroom 2.3 gelesen werden können. Wer weiß Abhilfe ?
Die Beleuchtung der AF-Felder, wie du sicher im Handbuch schon gesehen hast, lässt sich dauerhaft aktivieren. Allerdings siehst du bei hellem Tageslicht die AF-Felder trotzdem nicht aufleuchten, weil deren Beleuchtung dafür leider viel zu schwach ist.
Viel Spaß mit der Kamera
OK das “Problem” mit dem beleuchteten AF-Feldern, hat sich geklärt.
Man muss auch mal das Handbuch lesen.