Canon EF-S 10-22mm USM
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Das Canon EF-S 10-22mm USM ist mit 385 Gramm etwas leichter als das Sigma 10-20mm, das knapp 470 Gramm wiegt. Entgegen meinen Erwartungen ist die Haptik sehr wertig, also kein Vergleich zum Canon EF-S 18-55mm IS, dass ja doch einen etwas "billigen" Eindruck macht(auch wenn dem nicht so ist). Leider spendiert Canon auch einem 600€ Objektiv weder einen Objektivköcher noch eine Sonnenblende. Aber das ist man ja schon von Canon gewohnt. Beim Preis-Leistungsverhältnis hat natürlich das Sigma mit dem fast 200€ günstigeren Preis, einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Canon.
Der USM Motor ist schnell und gewohnt leise. Auch ein Eingreifen in den Fokussiervorgang ist natürlich möglich. Das Canon hat am "langen Ende" 2mm mehr Brennweite zu bieten. Das kann man aber getrost vernachlässigen. Ich habe auch mit diesem Objektiv meinen berüchtigten "Zeitungstest" gemacht. Vom Ergebnis war ich mehr als enttäuscht. Das Sigma 10-20 hat da deutlich besser abgeschnitten. Der Unterschied war da schon gravierend. Erst durch abblenden wurden die Ränder beim Canon bei 10mm langsam besser.
Bei Offenblende vignettiert und verzeichnet das Objektiv erwartungsgemäß. Die Verzeichnung entspricht in etwa der des Canon EF-S 18-55. Aufgefallen sind mir auch eine Anfälligkeit für CA's bei Offenblende. Damit hatte ich beim Sigma überhaupt kein Problem.
Ich habe mich aber von meinem Zeitungstest nicht ins Boxhorn jagen lassen und bin mit der neuen Linse losgezogen um Fotos zu machen(leider war das Wetter grau in grau). Als ich mir zu Hause die Fotos angesehen habe war ich dann doch überrascht. Es gab bei Offenblende natürlich auch etwas weiche Ränder, aber abblenden lies diese fast verschwinden. Das war mir beim Sigma nie gelungen. Bei Blende 8 war von den Unscharfen Rändern sehr wenig, bei Blende 11 faktisch nichts mehr zu sehen. Auch die Farben des Canon waren viel kontrastreicher und realistischer als beim Sigma. Dafür aber etwas kühler. Das Sigma bildete meiner Meinung nach etwas wärmer ab.
Die technischen Daten des Canon EF-S 10-22 mm 3.5-4.5 USM
| Bildgröße: | APS-C |
| Brennweite zu 35 mm Film: | 16-35 |
| Bildwinkel (hor., vert.,diag.): | 97° 10´ – 54° 30´, 74° 10´- 37° 50´, 107° 30´ – 63° 30´ |
| Optischer Aufbau (Linsen/Glieder): | 13/10 |
| Blendenlamellen: | 6 |
| kleinste Blende: | 22-27 |
| Naheinstellgrenze (m): | ca. 0,24 |
| Größter Abbildungsmaßstab: | 0,17 (bei 22mm) |
| Weitergabe Abstands-Info: | ja |
| Bildstabilisator: | nein |
| AF Motor: | USM |
| Filter Durchmesser (mm): | 77 |
| Max. Durchmesser x Länge (mm): | ca. 83,5 x 89,8 |
| Gewicht (g): | ca. 385 |
| Gegenlichtblende: | EW-83E |
| Objektivköcher: | - |
| Objektivbeutel: | LP1319 |
| Abbildungsmaßstab mit Zwischenring EF12: | 0,77-0,58 |
| Abbildungsmaßstab mit Zwischenring EF25: | 1,51-1,28 |
| Folienfilterh. III: | (0) |
| Folienfilterh. IV: | (0) |
| Extender EF1.4x II und EF2x II: | nicht kompatibel |
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Canon EF-S 10-22 USM bei 10mm
Canon EF-S 10-22 USM bei 20mm
Beispielfotos des Canon EF-S 10-22 mm 3.5-4.5 USM






Ja, wenigsten funktioniert hier das abblenden. Offenblende kann man die Ränder natürlich vergessen.
Bist du denn jetzt eigentlich zufrieden mit Canon 10-22mm?