Artikel-Schlagworte: „Bildstabilisator“
Schnur statt Einbeinstativ?
Bei Youtube.com bin ich auf eine tolle Idee gestoßen die ich wirklich super finde. Da ich zu den Stativmuffeln gehöre, schleppe ich eigentlich nur bei Nachtfotos mein Manfrotto Mini 190 Pro mit mir herum. Mein Einbeinstativ gammelt eigentlich immer im Schrank vor sich hin. Jetzt hab ich im Internet eine Lösung gefunden, die man immer als Notstativ dabei haben kann.
Ein Stück Schnur!
- Ein Stück stabile Schnur, die fast so lang ist wie man selber groß ist
- eine große Unterlegscheibe oder Mutter oder ähnliches
- eine Schraube mit Stativgewinde oder einfach eine Wechselplatte
- Noch was? Nö!
Ich verwende anstatt einer Schraube, die Wechselplatte von meinem Manfrotto Stativ. Da ist dann unten so ein kleiner Ring dran, an dem ich die Schnur fest mache. Das ganze wird dann an der Kamera unten am Stativanschluss eingeschraubt. An der anderen Seite der Schnur wird die Unterlegscheibe festgemacht. Die Unterlegscheibe wird dann auf den Boden gelegt und man tritt dann mit dem Fuß drauf.
Damit ist die eine Seite schon mal "stabilisiert". Jetzt hält man die Kamera so hoch das die Schnur straff gespannt ist. Damit ist jetzt auch die andere Seite "stabilisiert".
Fertig! Das ganze funktioniert nur, wenn man mit der Kamera immer einen leichten Zug auf die Schnur ausübt. Die Konstruktion ist sehr flexibel, durch verkürzen der Schnur(einfach weiter vorne drauftreten) kann man das "Schnurstativ" auch in geringer Höhe verwenden. Auch seitliche Drehungen sind möglich.
Seht auch auf jeden Fall mal das Video an! (leider in Englisch)





